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Die getragene Distanz
„Eine poetische Biographie der menschlichen Wirklichkeit“
Die getragene Distanz
Der erste Band beginnt mit dem Riss in der Unmittelbarkeit. Der Mensch tritt aus einer selbstverständlichen Nähe zur Welt heraus und begegnet ihr nun aus der Distanz. Was zunächst wie Verlust erscheint, wird zur Bedingung von Freiheit. Aus dem Abstand entstehen Selbstwahrnehmung, Verantwortung, Erinnerung, Schuld und Geschichte.
Die Distanz trennt – aber sie macht zugleich sichtbar. Der Mensch entdeckt sich selbst, die Welt und den Anderen als voneinander verschieden und gewinnt gerade darin eine neue Form von Freiheit.
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